Elternbrief und Informationen aus dem Bildungsdezernat

Am 2. November richtete Bildungsdezernentin Weber einen Brief an die Eltern Frankfurter Kita-Kinder. Sie fasst darin die Situation in den Kinderzentren zusammen und listet aktuelle Maßnahmen auf. Das Schreiben haben wir über einen anderen Träger erhalten. Kita Frankfurt soll ihn unseren Infos nach aber auch allen Eltern noch zugänglich machen.

Der Elternbrief kann hier heruntergeladen werden.

Darüber hinaus hatte der GEB in der vergangenen Woche auch die Gelegenheit, am virtuellen Treffen der Dezerentin mit den Vertretern verschiedener Träger teilzunehmen. Darin wurde aus der Politik gelobt, dass die Kinderzentren im November geöffnet bleiben sollen. In vielen Einrichtungen ist die Stimmung jedoch angespannt. Mitarbeiter sind angesichts Corona verunsichert. Neues Personal, um Lücken zu füllen, fehlt bei allen Trägern und ist kaum im Sicht.

Abstimmungen zur Corona-Lage zwischen Bildungsdezernat und den Ämtern finden wieder mindestens zweimal pro Woche statt. Das Thema Maskenpflicht wird durchaus lebhaft diskutiert. Das bisherige Verfahren in Frankfurt soll auch im November beibehalten werden.

Weitere Infos halten wir in der Corona-Seite auf der GEB-Webseite bereit.

Termine der GEB-Wahlen

Folgende Termine für die GEB-Wahlen 2020 wurden uns von Eltern für die Regionen von Kita Frankfurt genannt. Von der Betriebsleitung wurde uns trotz mehrfacher Nachfrage keine Liste der Termine zur Verfügung gestellt.

An den Abenden finden jeweils zwei Termine statt: Die Wahl der neuen GEB-Mitglieder und die Wahl der REB-Vorsitzenden. Nur zur Wahl der GEB-Mitglieder sind alle Eltern eingeladen.

In diesem Jahr findet die Wahl der GEB-Mitglieder in vielen Regionen vor (!) der Wahl der REB-Vorsitzenden statt. In einigen Regionen scheint es auch in Einladungen daher zu Missverständnissen gekommen zu sein. Bitte daher kurzfristig noch einmal in den eigenen Kinderzentren nachfragen und den Termin bestätigen lassen.

Zudem liegen uns nicht aus allen Regionen die Termine und Orte vor. In diesen Regionen bitten wir die Eltern ebenfalls, direkt in den eigenen Kinderzentren nachzufragen.

Uns bekannte Termine:

Niederrad, Sindlingen, Schwanheim/Goldstein
Regionalleitung: Herr Koch
Mo., 26.10.2020 (Zeiten bitte erfragen)
KiZ Zur Waldau (KiZ 90)

Frankfurter Berg, Preungesheim, Esckenheim, Bonames, Harheim, Nieder-Erlenbach    
Regionalleitung: Herr Driessler
Di., 27.10.2020, 19.30 (GEB), 20.30 (REB)
KiZ Jaspertstraße 71-73 (KiZ 66)

Praunheim, Heddernheim, Niederursel / Nordweststadt
Regionalleitung: Frau Lohse
Di., 27.10.2020 (Zeiten bitte erfragen)
KiZ Nordwestzentrum (KiZ 87)

Innenstadt, Nied, Sossenheim
Regionalleitung: Herr Brückel
Di., 27.10.2020, 19.00 (GEB), 20.00 (REB)
KiZ Therese-Herger-Anlage 9 (KiZ 138)

Ostend, Bornheim
Regionalleitung: Frau Apel
Di., 27.10.2020, 19.00 (Reihenfolge bitte erfragen)
KiZ Bernhard-Grzimek-Allee 10 (KiZ 124)

Gallus / Europaviertel, Griesheim
Regionalleitung: Frau Spernau
Mo., 02.11.2020, 19.30 (GEB), 20.30 (REB)
KiZ Krifteler Straße 80 (KiZ 47)

Sachsenhausen, Oberrad, Bahnhofsviertel
Regionalleitung: Frau Sill
Di., 03.11.2020, 19.30 (GEB), 20.30 (REB)
KiZ Siemensstraße 21 (KiZ 123)

Bockenheim, Westend, Rödelheim, Hausen
Regionalleitung: Herr Labrenz
Do., 05.11.2020, 19.00 (GEB), 20.00 (REB)
KiZ Niddagaustraße 27 (KiZ 17)

Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch
Regionalleitung: Frau Bernstein
Do., 12.11.2020
Ort und Zeiten bitte erfragen              

Erneut Warnstreik am Dienstag bei Kita Frankfurt

Für den dritten Tag des Warnstreiks am Dienstag, 20. Oktober 2020,  sind von der Gewerkschaft Verdi erneut Einrichtungen von Kita Frankfurt aufgerufen, den Streik zu unterstützen. Ob und welche Einrichtungen genau betroffen sein werden, ist nicht bekannt.

Die Gewerkschaften befinden sich in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Nach Angaben von Verdi sei geplant gewesen, in diesem Jahr wegen den Corona-Einschränkungen auf Verhandlungen zu verzichten. Statt dessen sollte es eine Einmalzahlung für die Mitarbeiter in den Einrichtungen geben. Dieser Vorschlag sei aber nicht angenommen worden.

Daher soll nun der Druck auf die Arbeitgeber mit einem ersten Warnstreit erhöht werden. Verdi äußert Verständnis, dass solche Streiks es für Eltern gerade in diesem Jahr besonders schwer machen. Dennoch hofft man auf die Unterstützung der Eltern.

Auch Kita Frankfurt will über die Webseite von Kita Frankfurt, über die Facebook-Seite und mit Aushängen für die Eltern informieren.

Weitere Informationen auf unserer aktuellen Streik-Seite,

Briefwahlen bei Kita Frankfurt

Ende August 2020 kündigte die Betriebsleitung von Kita Frankfurt den Eltern an, dass in diesem Jahr die Wahlen der Elternbeiräte per Briefwahl erfolgen sollen. Geschuldet ist dies der Corona-Pandemie, die Wahl-Elternabende mit allen Eltern kaum möglich machen. Die Briefwahlen sind in den Richtlinien zur Elternbeteiligung jedoch nicht vorgesehen und werfen noch immer einige Fragen auf.

Als Gesamtelternbeirat wurden wir bereits Ende Juli von der Absicht der Briefwahl von Kita Frankfurt informiert. Die Details der Umsetzung erfuhren wir jedoch auch erst gemeinsam mit den Leitungen der Einrichtungen Ende August. Wir haben sofort auf eine Reihe von offenen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit diesen Vorgaben aufmerksam gemacht. Leider vermissen wir seither eine Stellungnahme von Kita Frankfurt hierzu.

Wir möchten, dass die Wahlen der Elternbeiräte auch in diesem Jahr stattfinden. Die Briefwahlen können hierfür ein praktikabler Weg sein. Allerdings müssen sie eng an den Vorgaben der Richtlinien zur Elternbeteiligung orientiert sind. Sie müssen den Eltern die gleichen Rechte und Möglichkeiten einräumen, die sie auch bei persönlichen Wahlen haben.

Wir verfolgen dieses Thema weiter, möchten angesichts der knappen Termine den Vorbereitungen der Briefwahl aber nicht im Wege stehen. Wir laden daher alle Eltern ein, auch in diesem Jahr für ein Amt in der Elternvertretung zu kandidieren.

Wann muss mein Kind zu Hause bleiben?

Das hessische Kultusministerium und das hessische Sozialministerium haben gemeinsam ein Schaubild veröffentlicht, das erklären soll, unter welchen Bedingungen Kinder die Kitas besuchen dürfen und wann weiterhin ein Betretungsverbot gilt. An diese Regeln sollen sich mit dem Ende der Sommerferien alle Einrichtungen auch bei Kita Frankfurt halten.

Ein einfacher Schnupfen ist demnach noch kein Grund, das Kind nur zu Hause zu betreuen.

Bei Fieber, trockenem Husten oder einem Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns können die Eltern über einen Arztbesuch entscheiden. Auf jeden Fall soll das Kind dann erst einen kompletten Tag wieder symptomfrei sein, bevor es wieder die Einrichtung besuchen darf.

Wie bisher besteht auch die Möglichkeit, dass in den Einrichtungen Fieber gemessen wird, um dann ein Kind ggf. erst einmal nach Hause zu schicken.

Die Details sind in dieser PDF-Datei der Ministerien zusammengefasst.

Info-Flyer zu den Kitaöffnungen nach den Sommerferien

Das Frankfurter Gesundheitsamt hat einen Informationsflyer für Eltern heraus gegeben. Dieser soll aufzeigen, wie der Start der Kinderbetreuung in Schule und Kita nach den Sommerferien möglich sein wird. Er zeigt dabei auch die Zuständigkeiten des Gesundheitsamts und die Kommunikationswege im Fall einer Infektion auf.

Auch Informationen zum Umgang mit Infektionen, zu Hygieneregeln wie Abstand und Masken, sowie zur Heimreise auf anderen Ländern sind dort zusammengefasst. Der Fyler bildet den Informationsstand vom 8. August 2020 ab.

Der zweiseitige Flyer kann hier als PDF-Datei heruntergelanden werden.

 

Rückreise aus Risiko-Gebieten

Urlaub in einem Risiko-Gebiet? Früher konnten sich das Familien kaum vorstellen. Doch in diesem Corona-Sommer gelten fast alle Länder außerhalb der EU als Risiko-Gebiete. Und weiterhin müssen Familien, die aus einem solchen Land nach Deutschland zurück kehren, in Quarantäne. Auch Schule und Kita dürfen dann nicht besucht werden.

Die tagesaktuelle Liste der Risikogebiete findet sich hier beim Robert-Koch-Institut.

Kita Frankfurt hat zu diesem Thema nun einen Elternbrief heraus gegeben. Wir leiten diesen auf diesem Wege an die Eltern weiter.

Elternbrief: Rückreise aus Risikogebieten

Update August: Unter anderem mit Spanien und Luxemburg gelten in diesem Sommer auch einige EU-Staaten wieder als Risiko-Gebiete. Die oben verlinkte Liste der Risikogebiet wird regelmäßig aktualisiert.

Blick auf die aktuelle Lage

Am Montag begann in den Kinderzentren der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen. Was dies für Kinder und Mitarbeiter in den Einrichtungen bedeutet, hat Erwin Krause, stellv. Betriebsleiter von Kita Frankfurt, in einem Schreiben an die Eltern zusammengefasst.

Er spricht darin von Kompromissen, die zu finden waren und einem neuen "Normal", das einige Änderungen mit sich bringt. Von einem Neuanfang ist die Rede, der größtmögliche Sicherheit bieten soll, ebenso wie ein respektvolles Miteinander ohne Angst vor Ansteckung.

Dieses Schreiben wurde auf der Webseite von Kita Frankfurt veröffentlicht. Es lässt aus GEB-Sicht viele Details noch offen und verweist auf die unterschiedlichen Möglichkeiten in den einzelnen Einrichtungen. So bleibt es für die Eltern wichtig, auch das Gespräch mit den Leitungen vor Ort zu suchen.

Zur Corona-Seite von Kita Frankfurt

Kita-Kosten im Juli

Im Juni mussten Eltern durch die eingeschränkte Betreuung nur den halben Kita-Beitrag zahlen - im April und Mai waren in Frankfurt diese Kosten ganz ausgesetzt. Die Träger bekamen diese Gelder von der Stadt Frankfurt überwiesen:  Ein Posten von mehreren Millionen Euro, der den Haushalt der Stadt belastet.

Für Juli ist derzeit im Gespräch, ob es noch einmal eine Reduktion des Beitrags geben kann. Hier gibt es bisher noch keine Entscheidung. Die Träger sind daher gefragt, die Gelder für Juli noch nicht von den Eltern einzuziehen.

Eltern, die die Kita-Gebühren selbst überwiesen, sollten daher genau prüfen, wie viel sie bisher gezahlt haben. Wer bereits im April die dann ausgesetzten Gebühren überweisen hatte, sollte genau nachrechnen, für welche Monate welche Kosten noch zu zahlen sind und dabei auch die Entscheidung für Juli noch abwarten.

Nachtrag, 16. August 2020: Mittlerweile hat Kita Frankfurt den Eltern per Post mitgeteilt, dass auch für Juli nur der halbe Betrag zu zahlen ist.

Fleisch von Tönnies

Zahlreiche Einrichtungen von Kita Frankfurt werden mit dem Mittagessen vom Caterer Apetito versorgt. Wie Apetito auf Nachfrage mitteilte, bezieht das Unternehmen für seine Speisen auch Fleisch vom Corona-belasteten Unternehmen Tönnies.

Apetito weist darauf hin, dass das Essen ausreichend stark erhitzt werde, um alle Viren abzutöten. Zudem gäbe es keine Belege dafür, dass sich das Virus über das Essen verbreitet.

Dennoch habe sich unseren Informationen nach einige Einrichtungen von Kita Frankfurt entschlossen, in den nächsten Woche nur noch vegetarisches Essen liefern zu lassen. Diese Entscheidung kann jede Einrichtung treffen und Eltern sollten das Gespräch mit der Einrichtungsleitung suchen, wenn Unsicherheiten bestehen.

Stellungnahme von Apetito

Nachtrag: Die Zusammenarbeit zwischen Apetito und Tönnies wurde mittlerweile beendet.

Umfrage unter Frankfurter Kindern

Kinder sind besonders von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen. Zugleich haben sie weniger Möglichkeiten, ihre Meinung zu sagen und von Entscheidern gehört zu werden. Das Frankfurter Kinderbüro hat deshalb eine Aktion gestartet, mit der die Stimmen Frankfurter Kinder gesammelt und sichtbar gemacht werden sollen.

Auf der Webseite https://sagdeinemeinung.frankfurter-kinderbuero.de können Kinder ihre Meinung in Form von Texten, Bildern, Sprachnachrichten oder Videos hochladen. Diese Meinungen werden gesammelt und auf der Homepage des Kinderbüros veröffentlicht, soweit die Kinder und ihre Eltern damit einverstanden sind.

Masern-Impfungen nachweisen

Im Fachausschuss Kinderbetreuung ging es in einer Fragerunde mit einer Vertreterin des Gesundheitsamts auch um die Auswirkungen der Masern-Impfpflicht.

Kinderzentren dürften Kinder ohne Impfung aktuell nicht neu aufnehmen und nach der Übergangsphase auch nicht betreuen. Es liege in der Verantwortung der Leitungen der Einrichtungen, dies umzusetzen. 

Wie der Nachweis zu erbringen ist, sei aber vom Gesundheitsamt nicht vorgegeben. Hier müssten Leitungen auch im Einzelfall prüfen, wie eindeutig Impfnachweise zu verstehen sind. Zudem sei rechtlich noch offen, welches Recht vorrangig sein: Die Impfpflicht oder das Recht auf einen Betreuungsplatz. Hier müssten ggf. erst Gerichte entscheiden, falls Impfgegner auf einen Platz klagen.

In der Schule dagegen sei schon klar, dass die Schulpflicht Vorrang vor der Impfpflicht habe. Daher ist für die Horte auch nicht eindeutig geklärt, dass alle Schulkinder auch eine Masernimpfung haben.

Eingeschränkter Betrieb in Juni

Ende Mai hatten die Vorgaben für den eingeschränkten Betrieb der Kinderzentren bei Eltern teils zu großem Unmut geführt. Kürzere Betreuungszeiten und die Ankündigung, nur zwei Tage nutzen zu können, aber 50 Prozenz zahlen zu müssen, hatten zu Verärgerungen beigetragen.

Unseren Beobachtungen nach hat sich die Spannung aber in den meisten Einrichtungen gelöst. Viele Kinderzentren waren zu Beginn des Monats um einen guten Kontakt zu den Eltern bemüht, um passende Gruppen für die eingeschränkte Betreuung bilden zu können. Unser Dank gilt daher auch diesen Mitarbeitern der Kinderzenten, die viel Zeit am Telefon verbracht haben.

Auch konnten sich die meisten Eltern dann wohl mit der neuen Situation arrangieren. Während einige Kinderzentren allein durch die Notbetreuung schon stark ausgelastet waren, hatten andere Einrichtungen dann doch mehr Kapazität als erwartet. So wurden Familien auch abseits der Notbetreuung statt zwei Betreuungstagen auch drei oder vier Tage angeboten.

Auch führte die Flexibilität, die den Einrichtungsleitungen ermöglicht wurde, in unserer Wahrnehmung dazu, dass wieder besser auf die Eltern eingegangen werden konnte. In einigen Fällen wurden die Betreuungszeiten leicht verschoben, um Familien entgegen zu kommen. In anderen Einrichtungen konnte an Stelle eines täglichen Wechsels ein wöchentlicher Wechsel der Gruppen eingerichtet werden.

Mit den neuen Regeln hoffen wir hier auf weitere Flexibilität und darauf, dass die verbliebenen Einschränkungen für Familien bald noch weiter gelockert werden können.

Elternbrief von Kita Frankfurt

Mit dem Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs am 2. Juni gab es auch einen neuen Elternbrief von Kita Frankfurt. In diesem stellte Betriebsleiterin Gabriele Bischoff ihre Sicht und Perspektiven für Juni dar.

Da der Brief unseren Informationen nach nur auf der Webseite von Kita Frankfurt verfügbar war, verlinken wir in diesem Newsletter nachträglich noch einmal auf dieses Schreiben.

Elternbrief vom 2. Juni

Wir empfehlen auch allen Eltern, diese Seite von Kita Frankfurt regelmäßig zu besuchen, um neue Informationen frühzeitig wahrzunehmen.

Sitzungen der Elternbeiräte sind möglich

Auch angesichts der schwierigen Lage in den Kinderzentren können Sitzungen der Elternbeiräte  stattfinden.

Die Termine sollte der Elternbeirat zuvor mit der Leitung der Einrichtung abstimmen. Grundsätzlich lädt der Elternbeirat ein, nicht die Leitung. Damit kann der Elternbeirat entscheiden, wann und wo getagt wird. Einschränkungen gibt es dennoch. Mit Blick auf Infektionsschutz und Nutzung der Räume sollte die Sitzung im KiZ erst beginnen, wenn die Kindergruppen abgeholt sind - also nach 16 Uhr. Es sollte ein großer Raum wie der Bewegungsraum genutzt werden, um Plätze mit viel Abstand vorzubereiten.

Es ist auch möglich an einem anderen Ort als im KiZ zu tagen. Auch eine virtuelle Sitzung wäre möglich. Wir empfehlen eine Absprache mit der Leitung, welche technischen Möglichkeiten diese auch nutzen kann/darf, wenn sie teilnehmen soll. Tools wie Zoom oder Jitsi dürfen aus Gründen der IT-Sicherheit leider nicht von den Arbeitsplätzen der Stadt aus genutzt werden. Solche Sitzungen ohne die Leitung wären aber möglich.

Elternbeiräte können auch darum bitten, dass die Leitung eine Telefonkonferenz über das Telefonsystem der Stadt Frankfurt einrichtet. Aiuch so kann getagt werden ohne sich persönlich zu begegnen.

Bei Fragen steht der GEB gerne per E-Mail an infogeb-frankfurt.de zur Verfügung.

Informationen zu Corona

Die Corona-Pandemie hat weltweit zu Veränderungen im Leben der Menschen geführt. Auch die städtischen Kinderzentren Frankfurts sind davon seit Mitte März betroffen. Schließungen trafen von einem Tag auf den anderen viele Familien. Sie haben auch zu Verwunderung und Unverständnis unter den Eltern geführt.

Als Elternvertretung versuchen wir, den Eltern mit Fragen und Antworten die aktuelle Lage auf einer eigenen Seite unseres Internet-Auftritts zusammenzufassen. Von der Betriebsleitung fordern wir Informationen für die Eltern ein. Auch eine Beteiligung der Eltern an den Plänen zur kommenden Arbeit in den Kinderzentren fordern wir. Dazu nehmen wir selbst Stellung und geben Meinungen der Eltern einen öffentlichen Raum.

Corona-Zeit mit Kind

10. April 2020

Der Kinderschutzbund Frankfurt bietet eine neue Hotline an: Corona-Zeit mit Kind. Die Telefon-Nummer 0800/66 46 969 ist Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr besetzt. Das Beratungstelefon „Corona-Zeit mit Kind“ des Frankfurter Kinderschutzbundes hört zu, gibt Hilfestellungen und vermittelt bei Bedarf an andere Stellen weiter.

Das Frankfurter Kinder- und Jugendschutztelefon (0800/20 10 111) ist an 365 Tagen im Jahr bis 23:00 Uhr erreichbar. Hier können Kinder und Eltern anrufen, wenn sie Hilfe und Unterstützung brauchen, z.B. bei Stress und Konflikten. Alle, die sich Sorgen um Kinder und Jugendliche machen, erreichen hier täglich bis 23:00 Uhr erfahrene Fachkräfte des Jugend- und Sozialamtes. Die Beratung kann auf Wunsch auch anonym erfolgen.

Weiterhin bietet das Elterntelefon „Nummer gegen Kummer“ Hilfe an: Telefon 0800/111 0 550 (Montag – Freitag 9 bis 11 Uhr, Dienstag und Donnerstag 17 bis 19 Uhr). Die 14 Frankfurter Erziehungsberatungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche beraten auch jetzt bei Stress, Konflikten und Fragen zum Thema Familie und Erziehung. Kontakt: http://www.ebffm.de

Frauen helfen Frauen Frankfurt e.V. unterstützt Frauen und deren Kinder, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind. Betroffenen bietet der Verein Schutz, Unterkunft und psychosoziale Beratung. Erreichbar ist der Verein unter Telefon: 069 48 98 65 51 (Montag bis Donnerstag 9 bis 15 Uhr, Freitag 9 bis 13 Uhr).

Alle Rufnummern außer Frauen helfen Frauen Frankfurt e.V. können kostenfrei angerufen werden. Dort ist aber die Beratung selbst kostenfrei.

Das Essen für unsere Kinder

10. Februar 2020

Die Kinderzentren von Kita Frankfurt bieten den Kindern auch Mittagessen an. Abgesehen von reinen Krippen werden die Mittagessen in diesen Einrichtungen angeliefert. Als Dienstleister kommt überweigend Apetito zum Einsatz, in einigen Kinderzentren sind es auch andere Anbieter. Die Verträge mit diesen Anbietern laufen großteils im kommenden Jahr aus. Die Vorbereitungen für neue Verträge sind bereits angelaufen und auch der GEB ist an Gesprächen hierzu beteiligt.

Wir setzen uns dabei für eine ausgewogene Ernährung ein, die möglichst regionalen und ökologischen Vorgaben entspricht und in guter Qualität bei den Kindern ankommt. Im Gespräch mit Kita Frankfurt diskutieren wir die Kriterien für die Ausschreibung der Essenslieferungen für die kommenden Jahre. Neben der Qualität der Zubereitung spielen dabei auch Punkte wie Hygiene, Arbeitschutz und Lieferwege eine Rolle.

Planung neuer Betreuungsplätze

14. Januar 2020

Am 13. Januar stand die Sitzung des Regionalelternbeirats für die Innenstadt, Nied und Sossenheim im Zeichen der Entwicklung der Betreuungsplätze in Frankfurt.  Als geladener Gast stellte sich Herr Rainer Lossa vom Stadtschulamt vor. Er erklärte, die Rolle des Stadtschulamts als Aufsichtsbehörder der Kinderzentren aller ca. 180 Träger in Frankfurt.

Er gab Planungszahlen der vergangenen und kommenden Jahre wider, die jährlich vom Stadtschulamt erhoben werden. Auf Basis dieser Zahlen werden u.a. die Gelder für Betreuungsangebote im Frankfurter Haushalt vorgesehen, sofern die Stadtverordnetenversammlung diesen Planungen zustimmt.

Im Bereich der Kinderkrippen werde dabei davon ausgegangen, dass für 50 bis 60 % der Kinder ein Betreuungsplatz benötigt wird. Im Kindergartenbereich werde von 100 % ausgegangen, bei der Betreuung der Grundschüler von einem Bedarf von derzeit noch 65 %, bald von 80 %.

Dazu würden die Zahlen der Einwohner Frankfurts herangezogen und mit den Plätzen laut Betriebserlaubnis der Einrichtungen verglichen. Auch große Neubauprojekte würden nach mathematischen Schlüsseln bereits vor Fertigstellung in diese Planungen aufgenommen. Dieses Versorgungsziel in den Stadtteilen stellte Herr Lossa dabei dem Versorgungsgrad gegegenüber, also der Zahl der bestehenden Plätze. Aus der Abweichung berechne das Stadtschulamt den Bedarf an neuen Plätzen. Diese Auswertung werde jährlich für alle Stadtteile und Grundschulbezirke vorgenommen, unterschieden u.a. nach den drei Altersstufen.

Ausführliche Statistiken gab Herr Lossa den Anwesenden an die Hand. Sofern ein deutlicher Bedarf in Stadtteilen festgestellt werde, könne das Stadtschulamt ein Sofortprogramm starten. Dabei werde der Bedarf den Trägern mitgeteilt, die dann mit der Suche nach passenden Räumen und Personal beginnen. Gemeinsam mit dem Stadtschulamt werde dann festgelegt, welcher Träger das neue Angebot aufbauen wird. Zudem werde bei Sanierungsmaßnahmen bestehender Einrichtungen geprüft, ob eine Erweiterung der Einrichtung möglich und nötig sei.

Bei Einwohner- und Kinderzahlen gehe man in Frankfurt auch für die kommenden Jahre von einem Anstieg aus. Dabei ergebe sich der größere Teil des Anstiegs nicht aus den Geburtenzahlen, sondern aus Zuzügen in das Stadtgebiet. Diese Zuzüge seien jedoch noch schwerer vorherzusehen als Geburtenzahlen. Auch wirtschaftliche Entwicklungen in der Stadt, wie der Umzug der EZB ins Ostend, sorgten für Änderungen an den Strukturen der Einwohner in den Stadtteilen – und damit zu sich ändernden Bedarfen an Betreuungsplätzen.

Die Planungen der Stadt gingen dabei davon aus, dass die geplanten Betreuungsplätze bis ca. 2023 geschaffen werden könnten. Das Geld dafür sei vorhanden. Im Gespräch zeigt sich jedoch, dass der Fachkräftemangel dazu führen könnte, dass diese Plätze dennoch nicht geschaffen werden.

Bereits heute gebe es in der Stadt rund 3000 Betreuungsplätze, die nicht belegt werden könnten, da nicht ausreichend Personal verfügbar sei. Dadurch würden Träger auch teils von einem weiteren Ausbau ihrer Einrichtungen absehen, obwohl Bedarf und Geld verfügbar wären. Es werde befürchtet, kein Personal für die neuen Plätze zu finden.

Stand der Ganztagsplanungen für Grundschulen

11. November 2019

Über den Stand der Entwicklung eines Ganztagskonzepts für Grundschüler wurde ebenfalls während der Sitzung des Fachausschusses Kinderbetreuung am 11. November zusammenfassend berichtet. Mit den Details will man sich im Januar noch einmal befassen.

Die derzeitigen Planungen basieren auf einem Magistratsbeschluss aus 2017. Dieser führte dazu, dass in diesem Jahr die politisch geforderten Themen diskutiert und dokumentiert wurden. Der schon seit 2017 erwartete Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung für Grundschüler soll voraussichtlich in 2020 in einen Gesetzentwurf einfließen. Zum Jahr 2025 könnte dieser dann in Kraft treten.

Derzeit gibt es in Frankfurt rund 15.000 Plätze in Horten und anderen Betreuungsangeboten. Mit dem Anspruch auf Betreuung könnten dann rund 28.000 Plätze nötig werden. Für die so nötigen rund 13.000 zusätzlichen Plätze müssen noch Räume und Personal gefunden werden. Wie diese entstehen sollten, soll nun geklärt werden. Dabei macht der aktuelle Planungsstand noch keine Vorgaben an die Qualität der Betreuung.

Aus konzeptioneller Sicht scheint aber klar, dass neue Schulen in Frankfurt als Ganztagsschulen mit eigenen Nachmittagsangeboten geplant werden. In diesen Schulbezirken soll es dann keinen Bedarf an Horten mehr geben. Zudem werde geprüft, welche Schulen sich so umbauen lassen, dass diese ebenfalls als Ganztagsschulen arbeiten können. An Schulen, bei denen keine Erweiterung möglich sei, würden Horte bestehen bleiben. Sie sollten dann aber deutlich enger mit den Schulen zusammenarbeiten.

Angesichts schon jetzt entstehender Elternproteste kommt aber auch von Seite des Stadtschulamts ein erhobener Zeigefinger. Zum einen baue die Stadt Frankfurt derzeit noch neue Horte auf. An Schulen, an denen Horte abgebaut werden sollen, bilde sich bereits massiver Protest der Eltern, die auf die Horte nicht verzichten wollen. Dieser Protest werden ebenfalls kommende politische Entscheidungen beeinflussen.

Sehr deutlich wurde in der Diskussion aber, dass es derzeit noch fraglich ist, wie es möglich sein wird, angesichts des bereits bestehenden Fachkräftemangels noch die benötigen Betreuungsplätze zu schaffen und mit gut qualifizertem Personal auszustatten.

Fachschulen im Blick

11. November 2019

Am 11. November hatte der Fachausschuss Kinderbetreuung des Frankfurter Magistrats wieder die Schulleiter der Frankfurter Fachschulen für die Erzieher-Ausbildung eingeladen. Sie berichteten über neue Entwicklungen in der Ausbildung des angehenden Fachpersonals.

Stellung nahmen Vertreter der SRH Fachschulen, der Berta-Jourdan-Schule und der Fresenius-Hochschule. Dabei waren die Erfahrungen an alle Schulen recht ähnlich.

Insgesamt haben im vergangenen Sommer rund 550 Absolventen diese drei Schulen verlassen. Der Großteil davon wollte auch direkt ins Berufsleben einsteigen - in Voll- oder Teilzeit, in Frankfurt oder im Umland. Einige Absolventen schlossen einen Hochschulbesuch an den Besuch der Fachschule an.

Die Bewerber um die Ausbildungsplätze kämen mit recht unterschiedlichem Hintergrund. Viele kommen direkt aus der Schule, aber der Anteil der Quereinsteiger steige. Auch die Zahl der ausländischen Bewerber steige. Dies führt dazu, dass die Schulen sich auch mit der Einführung von begleitenden Sprachkursen befassen müssen.

Änderungen an den hessischen Lehrplänen führen dazu, dass sich auch die Ausbildung im Wandel befindet. Sie soll sich stärker an der Praxis orientieren. Die Details der Lehrpläne sind jedoch noch in der Abstimmung und sorgen dafür, dass sich einige Schulen auch mit neuen Methoden der Ausbildung befassen. Unter anderem Kita Frankfurt unterstützt neue Ausbildungsmodelle mit der Beschäftigung dieser Auszubildenden und eigenen Ausbildern.

Interessant seien auch Möglichkeiten, eine vergütete Ausbildung anbieten zu können. Angesichts der Lebenshaltungskosten seien diese Modelle sehr gefragt. Die Schulen warnten jedoch auch, dass die Belastung durch Praxis und Schule in Vollzeit kaum mit einem Familienleben zu vereinbaren sei und zugleich die Vergütung auch kaum für ein Single-Leben in Frankfurt ausreichte. Interessant sei das vergütete Modell so eher für Berufseinsteiger, die zum Beispiel noch bei den Eltern lebten. Für andere Bewerber seien Alternativen wie das Bafög oder eine Quereinsteiger-Förderung interessanter.

Kritisch wurde in der Runde angemerkt, dass die Ausbildung auf vielfältige Erfahrungen für die Auszubildenden ausgelegt sei. Kleine Träger, die nur wenige Einrichtungen betreiben oder nur enge Altersgruppe betreuen, könnten sich so nur schwer in die Ausbildung einbringen. Die Schulen riefen dazu auf, hier Ausbildungsbündnisse unter den kleinen Trägern zu schließen.

Tödlicher Unfall im Kinderzentrum

1. November 2019

Am 29. Oktober kam es in einem Kinderzentrum von Kita Frankfurt zu einem tödlichen Unfall. Ein Kindergartenkind verlor dabei tragisch sein Leben. Derzeit laufen die Ermittlungen noch und wir stehen als Gesamtelternbeirat hierzu mit der Betriebsleitung in Kontakt und sprechen auch mit dem Elternbeirat in der Einrichtung.

Unsere Gedanken und guten Wünsche sind jedoch vor allem bei Familie und Freunden des verstorbenen Kindes, ebenso wie bei allen Kindern und dem Team der betroffenen Einrichtung. Ein solcher Verlust trifft alle Beteiligten und kann kaum in Worte gefasst werden.

Wir nehmen Anteil.

 

Abstimmung im Bildungsdezernat

Anfang November trafen sich GEB-Vertreter erneut zu Gesprächen im Bildungsdezernat. Dabei stand eingangs der tragische Unfall im KiZ Atzelbergstraße im Vordergrund. Wir wiesen darauf hin, wie wichtig eine schnelle und neutrale Elterninformation in solchen Fällen ist und diskutierten Möglichkeiten, die Elternarbeit in solchen Notfällen durch ausgebildete und neutrale Personen zu unterstützen.

Mit Blick auf eine möglicherweise kommende Landeselternvertretung haben wir angeregt, auf die anderen Träger zuzugehen, um das Interesse bei Trägern und Eltern zu sondieren. Wir wünschen uns dabei im ersten Schritt ein Treffen interessierter Elternvertreter aus Einrichtungen aller Träger. Auf diesem Weg soll das Interesse der Frankfurter Eltern sondiert werden. Gemeinsam mit dem Dezernat wollen wir überlegen, in welchem Rahmen dies ermöglicht werden kann.

Unsere Ansätze, die Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen bei Kita Frankfurt zu stärken, haben wir erneut vorgestellt. Hier unterstützt uns das Bildungsdezernat in der Vernetzung mit verschiedenen Akteuren in der Stadt. Diese Möglichkeiten greifen wir gerne auf. Darüber hinaus haben wir eigene Vorschläge eingebracht, um Kita Frankfurt als nachhaltigen Eigenbetrieb aufzubauen und auszustatten.

Die Pläne für das Ganztagskonzept an Grundschulen diskutierten wir ebenfalls und bringen uns so weiter in die Diskussionen ein. Es zeigt sich, dass sich neue Schulen in Frankfurt eher am Konzept einer reinen Ganztagsschule orientieren werden. Bei bestehenden Angeboten sind aber auch weiterhin individuelle Ausgestaltungen der Betreuung möglich und können erhalten bleiben. Die Absprachen vor Ort zwischen Schulen und Trägern sollen aber verbessert und finanzielle Möglichkeiten angeglichen werden. Mit Blick auf die Personal- und Raumsituation sind vielerorts keine kurzfristigen Veränderungen zu erwarten.

Themenabend Personal im Rückblick

Am 30. Oktober luden wir zum Themenabend Personal mit Betriebsleiterin Gabriele Bischoff ein. Der Einladung waren rund 30 Eltern aus den Einrichtungen von Kita Frankfurt gefolgt. Sie brachten ihre Fragen in das Gespräch mit der Chefin der Kinderzentren ein und ermöglichten so eine interessante Diskussion rund um die Kinderbetreuung.

Im Verlauf des gut zweistündigen Gesprächs stelle Frau Bischoff Wege von Kita Frankfurt vor, um neues Personal zu werben. Sie erklärte Ausbildungswege, erläuterte Bemühungen auch aus dem Ausland Fachkräfte anzuwerben und Mitarbeiter durch attraktive Angebote zu halten. Sie ging dabei auch auf den schwierigen Arbeitsmarkt ein, in dem sich viele Träger um relativ wenige Bewerber bemühen müssten. Das Angebot an offenen Stellen mache es pädagogischen Fachkräften einfach, sich passende Stellen heraus zu picken und auch kurzfristig zwischen Stellen zu wechseln. Gerade für Franfurter Stadtteile in Randlagen sei es so schwer, neue Fachkräfte für offene Stellen zu finden.

Der Umgang mit Notbetreungen wurde von den Eltern angesprochen und es stand der Wunsch im Raum, Kita Frankfurt möge einen Pool an Sprigern bereit halten, die bei Krankheiten oder anderen Personalausfällen einspringen können. Es zeigte sich dabei im Gespräch, dass für solche Pläne kaum Personal zu finden sei. Eigenes Personal würde sofort offenen und festen Stellen in einzelnen Einrichtungen zugeordnet. Mit Zeitarbeitsfirmen arbeite man zwar zusammen, aber auch dort seien oft keine geeigneten Mitarbeiter mehr verfügbar.

Der Vorstoß von Eltern, selbst bei Personalengpässen einzuspringen, wurde zwar gelobt, sei aber nicht einfach umzusetzen. Eltern könnten in Einrichtungen durchaus unterstützen, sie könnten aber nicht die gleiche Verantwortung übernehmen wie angestellte Mitarbeiter. Daher sei es auch nicht möglich, mit Eltern einen Personalnotstand auszugleichen. Möglich sei es aber, qualifizierten Eltern eine Teilzeitstelle anzubieten.

Leitfaden für Elternbeiräte

5. November 2019

Die Landesarbeitsgemeinschaft KitaEltern Hessen e.V. hat einen Leitfaden für Elternbeiräte in hessischen Kitas veröffentlicht. Die durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration geförderte Broschüre gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen der Elternbeteiligung in hessischen Kindertageseinrichtungen und bietet Anregungen und Arbeitshilfen für die praktische Arbeit von Elternbeiräten.

Die aus rund 40 Seiten bestehende Broschüre wurde an alle ca. 4200 Kindertageseinrichtungen in Hessen verschickt. Sie sollte so auch in allen Einrichtungen von Kita Frankfurt angekommen sein und den Elternbeiräten übergeben werden. Sollte das Heft in einer Einrichtung nicht angekommen sein, kann es auch als PDF heruntergeladen werden.

Leitfaden als Download
 

 

GEB auf der Familienmesse 2019

16. September 2019

Der GEB präsentierte sich am 15. September gemeinsam mit Kita Frankfurt bei der Familienmesse im Frankfurter Palmengarten. Wir bedanken uns für die vielen interessanten Gespräche und Begegnungen!

An unserem Stand im Saal des Gesellschaftshauses standen wir für Fragen zur Verfügung und erklären Aufgaben und Angebote der Elternvertretung bei Kita Frankfurt. Zudem präsentierten wir unser neues Plakat, das wir auch an die Einrichtungen versenden. Und wir zeigen erstmals unser neues Malbuch mit Inhalten für Eltern und Kinder. In einer Umfrage sammelten wir Stimmen von Besuchern der Messe, warum für die Elternarbeit eine wichtige Aufgabe ist.

Stand und Zukunft der Kinderbetreuung

13. August 2019

Der Fachausschuss Kinderbetreuung der Stadt Frankfurt befasste sich am Montag mit verschiedenen Aspekten der Entwicklung der Betreuungsplätze.

Mit Blick in die Zukunft wurde kurz vom Fachforum "Zukunft Frankfurter Kinder sichern" berichtet. Hier stehen im Rahmen der "großen Zukunftsfragen" auch Aspekte der Kinderbetreuung in einer immer weiter wachsenden Stadt im Vordergrund.

Auch die Beratungen über ein neues Konzept für die Ganztagsbetreuung der Grundschüler blicken in die Zukunft. Ende Oktober sollen die bisherigen Ergebnisse vorgestellt werden. Für eine klare Vorstellung, wie es um die Zukunft der Horte und ESBen steht, wird aber wohl erst die Pilotphase mit einigen Schulen in einigen Jahren sorgen.

Als Basis für die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung gelten die aktuellen Zahlen, die zuletzt zu Ende 2018 vom Stadtschulamt erhoben wurden. Dabei waren in Frankfurt rund 53.000 Betreuungsplätze verfügbar, davon waren in 2018 rund 1300 Plätze neu hinzu gekommen.

Für die rund 25.000 Kinder unter drei Jahren stehen rund 12.000 Plätze bereit. Damit liegt die Versorgungsrate bei 47%. Ziel ist eine Rate von 50 bis 60 Prozent, je nach Stadtteil.

Für die rund 26.000 Kinder im Kindergartenalter stehen rund 25.000 Plätze zur Verfügung. Die Versorgungsrate liege dort bei 96 Prozent. Sie ist im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken, da mehr Kinder als erwartet zugezogen seien.

Im Bereich der Betreuung der rund 27.000 Grundschüler gibt es derzeit in Frankfurt gut 15.000 Plätze, davon ca. 9000 in Horten, 6000 in der ESB. Die Betreuungsrate liege bei 58%. Ziel der Stadt ist derzeit noch eine Betreuungsrate von 65%, könnte jedoch bald erhöht werden.

Die Basis der Zahlen des Stadtschulamts sind dabei immer die rechnerisch verfügbaren Plätze. Es wird dabei eingeräumt, dass davon ca. 3000 Plätze nicht belegt werden können. Neben anderen Gründen liege dies am Fachkräftemangel. Mit der Fachkräftegewinnung befassen sich daher auch weiterhin verschiedene Gremien der Stadt, auch unter direkter Führung von Bildungsdezernentin Weber.

Bestätigt wurden vom Fachausschuss die Planungen der Stadt, die Betreuungsquote im U3-Bereich zu verbessern. Damit kann Kita Frankfurt zusätzliche Stunden für Erzieher und Leitungspersonal in Krippen einplanen. Hierfür werden im Haushalt zusätzliche 754.000 Euro pro Jahr eingeplant. Da die Vorgaben für Kita Frankfurt dann auch von den anderen Trägern übernommen werden, plant die Stadt zudem weitere 6,8 Mio Euro pro Jahr für die Kinderbetreuung der Unter-3-Jährigen ein.

GEB setzt sich für Klimaschutz ein

8. Mai 2019

Seine Sitzung am 11. April 2019 stellte der GEB ganz ins Zeichen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes. Sie verstand sich als Startsignal, um gemeinsam mit der Betriebsleitung von Kita Frankfurt verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln im Tagesgeschäft zu verankern. Als Eltern sehen wir es als unsere Aufgabe an, auch in diesem Bereich die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

Als Experten hatte der GEB den Klimawissenschaftler Prof. Dr. Curtius zu Gast, der die Diskussion mit zahlreichen Fakten anregte und dabei auf die Dringlichkeit nachhaltigen Handelns hinwies. Er stand auch für Fragen der Teilnehmer des Abends zur Verfügung.

An die Betriebsleiterin Gabriele Bischoff wurde von der Arbeitsgruppe Umwelt & Nachhaltigkeit des GEB eine Liste mit Anregungen und Vorschlägen für praktische Maßnahmen übergeben. „Handeln Sie aktiv im Interesse der Zukunft unserer Kinder und machen Sie nachhaltiges Handeln zu einem der Grundsätze der Arbeit von Kita Frankfurt!“, forderten GEB-Mitglieder dabei auf.

Für den primären Handlungsbereich von Kita Frankfurt — der Arbeit mit den Kindern — sagte Frau Bischoff zu, das Thema Nachhaltigkeit weiter zu verfolgen. Es gäbe bereits viele Ansätze, die in den Einrichtungen umgesetzt würden. Frau Bischoff und ihre Mitarbeiterin Frau Sporket-Ries beschrieben unter anderem das Projekt „faire Kita“. Im Rahmen solcher Projekte beteilige sich Kita Frankfurt bereits an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft in Frankfurt.

Mit Blick auf weitergehende Änderungen, zum Beispiel bei baulichen Maßnahmen, der Nutzung alternativer Energien oder dem Einkauf von Windeln und anderen Wegwerfartikeln, sah Frau Bischoff aber die Gestaltungsmöglichkeiten des Eigenbetriebs als eingeschränkt an. Hier sei Kita Frankfurt von verschiedenen städtischen Vorgaben abhängig. Insgesamt sei auch die Vorbildrolle und die Mitarbeit der Eltern von großer Bedeutung.

Im Rahmen seiner Arbeitsgruppe Umwelt & Nachhaltigkeit will der GEB auch in den kommenden Monaten dieses Thema weiter verfolgen. Wir möchten dafür sorgen, dass die Diskussion nicht im Unternehmensalltag untergeht. Wir werden uns für konkrete Handlungsschritte einsetzen, um mit Veränderungen im Kleinen und Großen die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

Gesamtkonzept ganztags arbeitende Grundschule

30. April 2019

Das "Gesamtkonzept ganztags arbeitende Grundschule" stand am 29. April beim Fachausschuss Kinderbetreuung auf der Tagesordnung. Derzeit sind sieben verschiedene Modelle der Nachmittagsbetreuung von Grundschülern in Frankfurt im Einsatz - der Hort ist eines davon.

In verschiedenen Arbeitskreisen werden noch Details dieses Konzepts entworfen. Ende Oktober 2019 soll eine erste Bilanz gezogen werden. Nach einer zweijährige Pilotphase mit einigen Schulen ist dann erst mit Blick auf das Jahr 2025 mit einer weitreichenden Umsetzung zu rechnen. Diskutiert wurde dabei u.a., ob das neue Konzept problematisch für die Horte und ihre Träger werden kann und ob die Wahlfreiheit der Eltern eingeschränkt wird, wenn die Schule die Details der Nachmitagsbetreuung festlegt.

Weitere Informationen hierzu finden sich auch unter www.frankfurt-macht-schule.de.

Als weiteres Thema wurde vorgestellt, dass das Stadtschulamt in 2018 den Trägern für die Weiterbildung von Mitarbeitern im U3-Bereich (Krippen) Gelder zur Verfügung stellen konnte, die aber nur wenig genutzt wurden. In 2019 zeichnet sich ein ähnliches Bild ab.

Die Trägervertreter gaben an, dass die Personalsituation im U3-Bereich derzeit so eng sei, das Weiterbildungen kaum ohne Ausfälle in den Gruppen ermöglicht werden könnten und daher zusätzliche Weiterbildungen der Mitarbeiter kaum umsetzbar seien, ohne Gruppe tageweise schließen zu müssen. Es soll nun nach neuen Modellen der Weiterbildung gesucht werden, die dennoch für die Träger umsetzbar sind.

In der nächsten Sitzung soll u.a. das Thema der interkulturellen Zusammenarbeit mit Eltern behandelt werden.

Der GEB

Der Gesamtelternbeirat der städtischen Kinderzentren Frankfurts (GEB) ist die auf den Regionalelternversammlungen am Jahresende gewählte Interessenvertretung der Eltern und Kinder gegenüber der Stadt Frankfurt am Main im Bereich der Kinderbetreuung in den städtischen Kinderzentren.
Erfahren Sie hier mehr von unseren Aktivitäten, Vorhaben und all dem, was für die Belange rund um die städtischen Kinderzentren von Bedeutung ist.

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